Der erste Award für CSRD-Berichtsqualität.
Vollerhebung statt Einreichung: alle Berichte in AT, DE und CH. Acht Kriterien, jeder Punkt belegt.
Bewertet wird Berichtsqualität, nicht Nachhaltigkeitsleistung.

Die Idee
Bewertet wird, wie nützlich ein Bericht für die Menschen ist, die ihn lesen. Nicht, wie prüfungsfest er ist.
Bestehende Formate sind manuell, langsam und liefern dem einzelnen Unternehmen kein verwertbares Feedback. Genau dort setzt der CSRD Reporting Award DACH an.
Was diesen Award anders macht.
Kein Jury-Preis, keine Einreichung, keine Gebühr. Stattdessen eine nachprüfbare Vollerhebung.
Vollerhebung statt Einreichung
Alle rund 250 bis 400 berichtspflichtigen und freiwillig berichtenden Unternehmen im DACH-Raum werden bewertet. Niemand reicht ein, niemand kann sich streichen lassen.
Beleg für jeden Punkt
Keine Punktzahl ohne Zitat und Seitenzahl. Jedes Unternehmen erhält seinen Evidenz-Trail; für die Top 10 wird er veröffentlicht.
Leser-Perspektive statt Prüfungslogik
Bewertet wird, wie nützlich ein Bericht für seine Leser:innen ist und nicht, wie prüfungsfest er ist. Diese Lücke bewertet bisher niemand.
Individuelle Auswertung
Jedes bewertete Unternehmen erhält eine eigene Scorecard: Stärken, Lücken, dokumentierte Zahlenwidersprüche und der Vergleich zur eigenen Kohorte.
Rund 30 Auszeichnungen statt einer
Platzierungen nach Größe, Land und Sektor, dazu Klartext-Preis, Freiwilligenpreis und ab Runde 2 der Aufsteiger des Jahres.
Keine Kommerzialisierung
Keine Gebühren, keine gesponserten Kategorien, kein Verkauf von Platzierungen. Das Badge für Platzierte ist kostenlos.
Methodik
Die acht Kriterien: jedes mit ESRS-Anker, jedes mit Beleg.
Warum keine Gewichte?
Kriterienkatalog und Gewichtung werden mit der Präregistrierung im September 2026 veröffentlicht und danach eingefroren.
Gespräch vereinbarenHat ein Bericht quantifizierte Ziele mit Basisjahr und Zwischenzielen? Und wie ehrlich geht er mit verfehlten Zielen um: benannt, erklärt und mit Gegenmaßnahmen versehen, oder stillschweigend entfernt?
Kein Abschlussprüfer beurteilt Zielambition oder den Umgang mit Zielverfehlung. Gleichzeitig ist es die Frage, die Investor:innen, Journalist:innen und Mitarbeitende zuerst stellen.
Eine Jury kann man überzeugen. Eine Methodik muss man belegen.
Präregistrierung
Kriterien, Rubriken und die vollständige Unternehmensliste werden acht Wochen vor Scoring-Beginn veröffentlicht, versioniert und danach eingefroren. Keine nachträglichen Anpassungen.
Pilot vor Festlegung
Vor jeder öffentlichen Zusage wird die Methodik an rund 30 Berichten getestet: Messen die Kriterien wirklich Verschiedenes? Wie stabil sind die Ergebnisse?
Fünf Läufe, Blindscoring
Jeder Bericht wird fünfmal unabhängig bewertet, ohne Firmenname, Logo und Marken, soweit technisch möglich. Publiziert wird der Median, die Streuung je Kriterium wird ausgewiesen.
Externe Kalibrierung
Zehn Berichte werden vorab von externen Fachleuten manuell gegengescort: Analyst:innen, Nachhaltigkeitsjournalist:innen, Einkaufsverantwortliche. Die Übereinstimmung wird publiziert.
Sensitivitätsanalyse
Vor der Publikation wird geprüft, wie stabil die Spitzenplätze unter alternativen Gewichtungen bleiben. Die Rangstabilität wird veröffentlicht.
Einspruchsverfahren
Jedes Unternehmen erhält Score und Belege drei Wochen vor Publikation. Einsprüche zu Sachfehlern werden geprüft, Korrekturen öffentlich protokolliert.
Präregistrierung (Sep 2026)
Kriterienkatalog und Unternehmensliste werden veröffentlicht und eingefroren. Unternehmen können ihre Aufnahme beantragen.
Kalibrierung (Okt 2026)
Externe Stakeholder-Vertreter:innen scoren zehn Berichte manuell gegen; die Übereinstimmung wird publiziert.
Scoring (Okt bis Nov 2026)
Vollerhebung aller Berichte: fünf unabhängige Läufe je Bericht, jeder Punkt mit Fundstelle belegt.
Einspruchsfenster (Nov 2026)
Alle bewerteten Unternehmen erhalten Score und Evidenz-Trail drei Wochen vor Publikation. Korrekturen werden öffentlich protokolliert.
Publikation (Jan 2027)
Launch mit Medienpartner: Top 10, Kohorten-Sieger, Zusatzwertungen, Marktbefunde und der vollständige, frei zugängliche Methodikbericht.
Was veröffentlicht wird und was bewusst nicht.
Frei zugänglich für alle
Top 10 gesamt, Top 3 je Kohorte, Zusatzwertungen, aggregierte Marktbefunde (etwa Berichtsumfang, Tagging-Quote und Zielehrlichkeit im DACH-Vergleich) und der vollständige Methodikbericht.
Für jedes bewertete Unternehmen
Die individuelle Scorecard mit Evidenz-Trail, Lückenliste, dokumentierten Zahlenwidersprüchen und Peer-Vergleich. Geht nur an das Unternehmen selbst, nie an die Öffentlichkeit.
Für die Platzierten
Das Badge „Top 10 CSRD Reporting Award DACH 2027“: kostenlos, mit verpflichtendem Klarstellungstext zur Berichtsqualität.
Nie veröffentlicht
Schlusslichter, Bottom-Listen, namentliche Negativnennungen und das Vollranking ab Platz 11. Nach oben namentlich, nach unten nur privat.
Was der Award nicht misst und warum das Absicht ist.
Keine Nachhaltigkeitsleistung
Kein Kriterium misst, wie nachhaltig ein Unternehmen wirtschaftet. Bewertet wird die Berichtsqualität, denn ein Bericht, den niemand nutzen kann, macht auch gute Leistung unsichtbar.
Keine Prüfungsfestigkeit
Ob ein Bericht dem Testat standhält, beurteilt der Abschlussprüfer. Das Assurance-Niveau wird als Begleitbefund ausgewiesen, fließt aber nicht in den Score ein.
Kein XBRL-Tagging
Die Tagging-Taxonomie ist nicht final; eine Bewertung wäre unfair und in einem Jahr überholt. Wird als Marktbefund erhoben, nicht verrechnet.
Kein Berichtsumfang
Länge allein ist kein Qualitätssignal; sie zählt nur im Verhältnis zum Informationsgehalt. Als deskriptiver Marktbefund trotzdem dabei.
Interesse am CSRD Reporting Award DACH?
Ob als Partner, als Unternehmen im Bewertungsuniversum oder als Redaktion: Sprich mit uns über den Award, die Methodik und den Zeitplan.
FAQ
Häufige Fragen zum CSRD Reporting Award DACH
Der Award misst Berichtsqualität: wie vollständig, nachvollziehbar, konsistent und nutzbar ein Bericht für seine Leser:innen ist. Er misst nicht die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens und nicht die Prüfungsfestigkeit. Das eine wäre irreführend, das andere ist die Aufgabe des Abschlussprüfers.
